Gute Arbeit im Büro

Aufruf zur Qualifizierung: In einem Beitrag in der Broschüre «Gute Arbeit im Büro: wertschätzend, wertschöpfend und gesundheitsfördernd» informiert Karl-Heinz Lauble Sicherheitsfachkräfte über die Pflicht, ihr Fachwissen auf aktuellem Stand zu halten. Das jedenfalls schreibt das novellierte Arbeitsschutzgesetz vor: «Die Fachkenntnisse sind durch die Teilnahme an Schulungen oder Unterweisungen auf aktuellem Stand zu halten», so die «Technischen Regeln für Arbeitsstätten». Herausgeber der Broschüre ist das Deutsche Netzwerk Büro (DNB) und liegt der Oktober-Ausgabe von «Prävention aktuell» bei.

Weiterführende Informationen als PDF: Gute Arbeit im Büro


Fortbildung für Arbeitsplatz- und Bürogestaltung

Halten Sie Ihr Fachwissen auf dem aktuellen Stand: Lauble Consult bietet im zweiten Halbjahr 2017 fünf Weiterbildungsmodule an: Regelwerke für Büro-Arbeitsplatz und Büro-Raum, professionelle Präsentation der Büroplanung, Wirtschaftlichkeit im Büro, Ganzheitliche Büroplanung, Arbeitssystem Büro. In jedem Tagesseminar erhalten Experten der Büroeinrichtungsbranche, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und Architekten Wissen und Anregungen für ihre tägliche Praxis.

Die Seminare sind zertifiziert von Quality Office und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI). Jeder Teilnehmer erhält also Fortbildungspunkte von Quality Office bzw. VDSI-Punkte Arbeitsschutz.

Details zu den einzelnen Modulen finden Sie hier: Fortbildung 2017 | Zweites Halbjahr


Gefährdungen nun eindeutig beschrieben

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) «Gefährdungsbeurteilung» erläutern im Detail, wie die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden muss. Sie hat der Ausschuss für Arbeitsstätten im Juli 2017 aktualisiert (siehe Beitrag). Die Technischen Regeln zur Gefährdungsbeburteilung präzisieren den Paragraph 3 der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).

Im Anhang erläutert die ASR «Gefährdungsbeburteilung» mit Beispielen die einzelnen Gefährdungsfaktoren. Die Gefährdungsbeurteilung sollte besonders das Auftreten folgender Gefährdungen prüfen:

  1. Mechanische Gefährdungen
  2. Elektrische Gefährdungen
  3. Gefahrstoffe
  4. Biologische Arbeitsstoffe (Biostoffe)
  5. Brand- und Explosionsgefährdungen
  6. Thermische Gefährdungen
  7. Gefährdungen durch spezielle physikalische Einwirkungen
  8. Gefährdungen durch Arbeitsumgebungsbedingungen
  9. Gefährdungen durch physische Belastung/Arbeitsschwere
  10. Gefährdungen durch psychische Faktoren
  11. Gefährdungen durch sonstige Einwirkungen

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/ASR/ASR.html;jsessionid=893DB407416D27B5A6EF1D79A4982B8B.s2t1


Technischen Regeln für Arbeitsstätten aktualisiert

Im Juli 2017 hat der Ausschuss für Arbeitsstätten die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) überarbeitet und ergänzt. Sie konkretisieren und präzisieren, was die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) fordert. Für die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Büro wurden wichtige Technische Regeln aktualisiert, und zwar diese:

  • ASR A1.2 Raumabmessungen und Bewegungsflächen
  • ASR A 1.5_1.2 Fußböden
  • ASR A1.6 Fenster Oberlichter lichtdurchlässige Wände
  • ASR A3.5 Raumtemperatur
  • ASR A3.6 Lüftung
  • ASR V3 Gefährdungsbeurteilung

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/ASR/ASR.html;jsessionid=893DB407416D27B5A6EF1D79A4982B8B.s2t1


Regelwerke der DGUV fürs Büro überarbeitet und umbenannt

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat ihre Systematik der Regelwerke überarbeitet und umbenannt. Die wichtigsten Änderungen: Die BGI 650 «Bildschirm-und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung» heißt nun DGUV Information 215-410 «Bildschirm-und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung»; die BGI 5050 «Büroraumplanung» heißt nun DGUV Information 215-441 «Büroraumplanung – Hilfen für das systematische Planen und Gestalten von Büros».

DGUV Information 215-410 «Bildschirm-und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung» behandelt nun auch, wie der mobile Arbeitsplatz gut gestaltet ist, und zwar im Anhang 1. Besonders aufschlussreiche Details in der DGUV Information 215-441 «Büroraumplanung – Hilfen für das systematische Planen und Gestalten von Büros» bietet Anhang 1 «Beispiele für Arbeitstische, Arbeitstische mit Ansatz- und Besprechungselementen, Bewegungs- und Benutzerfläche».

http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?QPX=TUlEPSZDSUQ9MTAwOTE6U0cjQsO8cm8=


Büroarbeit 4.0

Geballtes Expertenwissen hat das Deutsche Netzwerk Büro e. V. (DNB) gesammelt und in der Broschüre «Büroarbeit weiter denken – Ideen für den Mittelstand» veröffentlicht. Die 36-seitigen Publikation bietet konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise auf Organisation und Gestaltung moderner Büroarbeit: ergonomische Aspekte, neue Organisationsstrukturen und sinnvolle Büroformen; außerdem Anforderungen an die Unternehmensführung und Rahmenbedingungen. Lauble Consult gehört zu den Urhebern und Ideengebern der Broschüre.

http://dnb-netz.de/wp-content/uploads/2017/04/Büroarbeit_weiter_denken.pdf


Arbeitsstättenverordnung angepasst

Anfang Dezember ist die „Verordnung zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen“ in Kraft getreten. Dabei wurde auch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) novelliert und an andere Arbeitsschutzverordnungen angepasst. Wichtige Neuerung: Im Anhang Nr. 6 „Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen“ werden die veralteten Inhalte der EG-Richtlinie zur Bildschirmarbeit im Licht des technischen Fortschritts in der Informationstechnik zeitgemäß interpretiert.

Bundesgesetzblatt 2016 Teil I Nr. 56


Arbeitsplätze sinnvoll optimieren

Wie sieht ein gut gestalteter Arbeitsplatz im Büro aus? Welche besonderen Anforderungen muss ein Arbeitsplatz für die Mitglieder eines Projektteams erfüllen? Wie sich die Arbeitsplätze von Projektteams sinnvoll optimieren lassen, beschreibt Karl Heinz Lauble in der neuen Ausgabe des «Projekt Magazins», dem Fachportal für Projektmanagement.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link (extern).


Fehlzeiten-Report 2016

Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen haben weiter zugenommen. Zwischenzeitlich geht jeder zehnte Fehltag (10,5 Prozent) auf diese Erkrankungsart zurück. Im Durchschnitt fehlte ein AOK-Mitglied im Betrieb 2,8 Tage aufgrund einer psychischen Erkrankung und damit 0,1 Tage mehr als noch im Jahr 2014.

Seit 2004 nahmen die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen damit um knapp 72 Prozent zu. Auffällig sind insbesondere die Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen, die 2015 mit im Schnitt 25,6 Tagen je Fall mehr als doppelt so lange dauerten wie der Durchschnitt mit 11,6 Tagen.

Quelle:  WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK)