Regelwerke der DGUV fürs Büro überarbeitet und umbenannt

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat ihre Systematik der Regelwerke überarbeitet und umbenannt. Die wichtigsten Änderungen: Die BGI 650 «Bildschirm-und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung» heißt nun DGUV Information 215-410 «Bildschirm-und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung»; die BGI 5050 «Büroraumplanung» heißt nun DGUV Information 215-441 «Büroraumplanung – Hilfen für das systematische Planen und Gestalten von Büros».

DGUV Information 215-410 «Bildschirm-und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung» behandelt nun auch, wie der mobile Arbeitsplatz gut gestaltet ist, und zwar im Anhang 1. Besonders aufschlussreiche Details in der DGUV Information 215-441 «Büroraumplanung – Hilfen für das systematische Planen und Gestalten von Büros» bietet Anhang 1 «Beispiele für Arbeitstische, Arbeitstische mit Ansatz- und Besprechungselementen, Bewegungs- und Benutzerfläche».

http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?QPX=TUlEPSZDSUQ9MTAwOTE6U0cjQsO8cm8=


Büroarbeit 4.0

Geballtes Expertenwissen hat das Deutsche Netzwerk Büro e. V. (DNB) gesammelt und in der Broschüre «Büroarbeit weiter denken – Ideen für den Mittelstand» veröffentlicht. Die 36-seitigen Publikation bietet konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise auf Organisation und Gestaltung moderner Büroarbeit: ergonomische Aspekte, neue Organisationsstrukturen und sinnvolle Büroformen; außerdem Anforderungen an die Unternehmensführung und Rahmenbedingungen. Lauble Consult gehört zu den Urhebern und Ideengebern der Broschüre.

http://dnb-netz.de/wp-content/uploads/2017/04/Büroarbeit_weiter_denken.pdf


Arbeitsstättenverordnung angepasst

Anfang Dezember ist die „Verordnung zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen“ in Kraft getreten. Dabei wurde auch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) novelliert und an andere Arbeitsschutzverordnungen angepasst. Wichtige Neuerung: Im Anhang Nr. 6 „Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen“ werden die veralteten Inhalte der EG-Richtlinie zur Bildschirmarbeit im Licht des technischen Fortschritts in der Informationstechnik zeitgemäß interpretiert.

Bundesgesetzblatt 2016 Teil I Nr. 56


Arbeitsplätze sinnvoll optimieren

Wie sieht ein gut gestalteter Arbeitsplatz im Büro aus? Welche besonderen Anforderungen muss ein Arbeitsplatz für die Mitglieder eines Projektteams erfüllen? Wie sich die Arbeitsplätze von Projektteams sinnvoll optimieren lassen, beschreibt Karl Heinz Lauble in der neuen Ausgabe des «Projekt Magazins», dem Fachportal für Projektmanagement.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link (extern).


Fehlzeiten-Report 2016

Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen haben weiter zugenommen. Zwischenzeitlich geht jeder zehnte Fehltag (10,5 Prozent) auf diese Erkrankungsart zurück. Im Durchschnitt fehlte ein AOK-Mitglied im Betrieb 2,8 Tage aufgrund einer psychischen Erkrankung und damit 0,1 Tage mehr als noch im Jahr 2014.

Seit 2004 nahmen die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen damit um knapp 72 Prozent zu. Auffällig sind insbesondere die Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen, die 2015 mit im Schnitt 25,6 Tagen je Fall mehr als doppelt so lange dauerten wie der Durchschnitt mit 11,6 Tagen.

Quelle:  WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK)